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Blitzturniere im Dezember und Januar

Am Freitag, 6. Dezember 2019, 20.00 Uhr, findet im Kolpinghaus unsere nächste Blitzrunde statt. Am 3. Januar 2020, selber Ort und selbe Zeit, folgt unser traditionelles Neujahrsblitzturnier. Jeder Teilnehmer bringt hierzu einen kleinen Preis mit. Wir spielen übrigens mit drei Minuten pro Spieler und Partie sowie einem Zeitzuschlag von zwei Sekunden pro Zug. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Mit einem blauen Auge davongekommen

4. Runde Landesklasse Nord

SC Fulda II                    SK Bad Sooden-Allendorf I

1. Huss, Rolf                   Fiedler, Ralf              1/2 : 1/2       

2. Fritz, Marius                Wernersson, Jonathan   1 : 0

3. Kersting, Martin          Rubruck, Eberhard    1/2 : 1/2

4. Kisyov, Vladimir         Fischer, Andreas          1 : 0 

5. Janusic, Josip               Hermann, Albert           – : +

6. Unger, Thomas            Jung, Michael               1 : 0

7. Maksimovic, Milos     Bohmert, Egon           1/2 : 1/2

8. Frederkindt, Alexander Phieler, Manuel           0 : 1               

                                                                         4 1/2 : 3 1/2

Mit einer unangenehmen Überraschung begann unser Heimspiel gegen die Schachfreunde von Bad Sooden-Allendorf, denn nur wenige Minuten vor Wettkampfbeginn erfuhr der Mannschaftsführer, dass ganz kurzfristig ein Stammspieler von uns ausgefallen war, sodass wir nur zu siebt antraten und unsere Gäste gleich mit 1 : 0 in Führung gingen. Beide Teams mussten drei Reservespieler einsetzen. Dennoch sah es zunächst ganz gut aus für Fulda. Marius (Brett 2 mit Weiß) widerlegte eindrucksvoll die ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Gegners, spielte wie die Feuerwehr und hatte nach eineinhalb Stunden den Sieg unter Dach und Fach und den Ausgleich hergestellt. Auch die anderen Partien standen für uns gut oder zumindest ausgeglichen. Edelresevist Thomas (Brett 6 mit Weiß) überspielte bei seinem ersten Saisoneinsatz seinen Gegner aus der Eröffnung heraus, doch der gegnerische Mannschaftsführer leistete hartnäckig Widerstand. Milos (Brett 7 mit Schwarz) spielte – ebenfalls bei seinem ersten Einsatz – eine scharfe und komplizierte Eröffnung und stand chancenreich. Gegen 16.30 Uhr hatte sich jedoch der Pulverdampf auf seinem Brett verzogen und die Gegner einigten sich in ausgeglichener Stellung auf remis. Eine halbe Stunde später folgte Martin (Brett 3 mit Schwarz) mit demselben Ergebnis. Sein Gegner hatte sich supersolide aufgebaut. Der Fuldaer Mannschaftsführer versuchte zwar, das Spiel kompliziert zu halten, verbrauchte aber viel Zeit und erreichte letztlich nichts. Für Spannung sorgte zwischenzeitlich Vladimir (Brett 4 mit Weiß). Er hatte eine starke Initiative und opferte flott einen Springer – in der Meinung, den Gegner matt zu setzen. Doch seine Kombination hatte ein Loch, Vladimir griff fortan mit einer Figur weniger an und stand zeitweise auf Verlust. Um 17.20 Uhr brachte uns Thomas in Führung, er hatte eine Qualität mehr und eine gewonnene Stellung, sodass sein Gegner schließlich in hoffnungsloser Position die Waffen streckte. Um 17.35 Uhr baute Vladimir unsere Führung aus. Sein Gegner hatte sich in den Komplikationen nicht optimal verteidigt und ein weiteres Turmopfer übersehen, wonach Andreas Fischer mit seinem König über das Brett bis e4 lief und wieder zurück zum schwarzen Königsflügel, wo das Matt nur unter Damenopfer zu vermeiden gewesen wäre. Somit brauchten wir nur noch ein Remis zum Mannschaftserfolg. Doch die beiden noch laufenden Partien von Alexander (Brett 8 mit Weiß) und von Rolf (Brett 1 mit Schwarz) sahen inzwischen schlechter bzw. unklar aus, beide hatten einen Bauern weniger. Rolfs Stellung war aber kompliziert, zwei Damen und vier Türme sowie jeweils ein ungleichfarbiger Läufer waren noch auf dem Brett, zudem plagte eine hochgradige Zeitnot seinen Gegner. Rolf vermied geschickt Vereinfachungen und spielte auf Königsangriff, sodass sich Ralf Fiedler mit dem Spatz in der Hand begnügte, ein hohes Risiko vermied und Remis machte. Somit war unser Mannschaftssieg gesichert! Mehr drin war in der Partie von Alexander. Er hatte aus der Eröffnung heraus eine leichte Initiative, die er aber nicht nutzen konnte. Als die Kiebitze schon mit einem Remis im Schwerfigurenendspiel rechneten, spielte der Fuldaer etwas zu sorglos, sodass er einen Bauern und in der Folge auch die Partie verlor. Alles in allem sind wir noch mal mit einem blauen Auge davongekommen!

Martin Kersting

Ein langer Kampf

3. Runde Landesklasse Nord

SC Fulda II                    SK Turm Bad Hersfeld I

1. Kierzek, Mira              Keßler, Paul             1/2 : 1/2       

2. Fritz, Marius                Günther, Jörk              0 : 1

3. Kersting, Martin          Wildner, Bernd           1 : 0

4. Kisyov, Vladimir         Willich, Manfred         1 : 0 

5. Sehn, Norbert               Krauße, Eckhard       1 : 0

6. Janusic, Josip                Rößing, Jona              1 : 0

7. Frederkindt, Alexander Greb, Lennart           1 : 0

8. Wolgin, Konstantin       Wolf, Fynn                  0 : 1               

                                                                         5 1/2 : 2 1/2

Besondere Spannung versprechen unsere Kämpfe gegen den SK Turm Bad Hersfeld – so auch in dieser Saison! Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten, beim Gastgeber fehlte Wolfgang Frank am Spitzenbrett, bei uns Rolf Huss und Reinhard Haase, die in der 1. Mannschaft aushelfen mussten. Zunächst sah es gar nicht so gut für uns aus. Unser Jugendspieler Konstantin (Brett 8 mit Schwarz) hatte seinen ersten Einsatz in der Landesklasse. Um 15.30 Uhr stand er aber bereits mit dem Rücken zur Wand, nachdem er einen gegnerischen Einschlag übersehen und eine Qualität weniger hatte. Norbert (Brett 5 mit Weiß) bekam vom gegnerischen Mannschaftsführer Eckhard Krauße ein Gambit vorgesetzt. Dieser hatte für den geopferten Bauern ein chancenreiches Spiel mit starkem Bauernzentrum. Um 16.40 Uhr gab es das erste Ergebnis zu vermelden, Mira (Brett 1 mit Weiß) und ihr Gegner einigten sich auf Remis. Die mehrfache Hessenmeisterin hatte eine sehr solide Eröffnung gewählt, die Stellung mit festgelegtem Bauernzentrum war ausgeglichen und bot keiner Seite mehr Gewinnchancen, sodass der Friedensschluss das logische Ergebnis war. Wenig später musste Konstantin gegen seinen ebenfalls jugendlichen Gegner die Waffen strecken. Der Fuldaer hatte noch Königsangriff gesucht, wurde aber mit der Drohung, die Damen zu tauschen, ausgebremst. Um 17.25 Uhr konnte Norbert ausgleichen. Nachdem es in der Eröffnung nicht so gut ausgesehen hatte für ihn, übersah sein Gegner im Mittelspiel einen starken Zug und verlor in der Folge völlig den Faden und überraschend schnell auch die Partie. Reservist Alexander (Brett 7 mit Weiß) konnte seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen und eine lange ausgeglichene Partie im Endspiel noch gewinnen und unser Team um kurz nach 18 Uhr erstmals in Führung bringen. Leider dauerte es nicht lange bis zum Ausgleich durch den Gastgeber, denn Marius (Brett 2 mit Schwarz) musste sich geschlagen geben. Er war mit der Eröffnung nicht so gut zurechtgekommen, sein Gegner übte ständig Druck aus und überspielte den Fuldaer schließlich sauber! Somit stand es 2,5 : 2,5. Allerdings standen die noch laufenden drei Partien für uns besser oder zumindest ausgeglichen. Um 18.55 Uhr brachte uns Josip (Brett 6 mit Schwarz) wieder in Führung. Seine Partie gegen den jungen Gegner war lange ausgeglichen. Je länger die Partie aber dauerte, desto besser kam Josip ins Spiel. Im Damenendspiel mit gleicher Bauernzahl hatte der Fuldaer zwar die aktivere Dame, das Ergebnis war aber – zumindest für den Kibitz – noch unklar. Der Hersfelder nutzte das Angebot zum Damentausch in der Meinung, ein gewonnenes Bauernendspiel auf dem Brett zu haben (was auch der Autor dieses Berichtes bei einem Blick auf das Brett dachte), doch Josip hatte die Stellung offenbar besser eingeschätzt und gewann das Bauernendspiel! Erst gegen 19.15 Uhr stand dann unser Sieg fest, als Martin (Brett 3 mit Weiß) ein Endspiel mit Mehrbauer gewann. Er hätte es schneller haben können, denn nach der Zeitkontrolle stand er bereits auf Gewinn und hätte die Partie taktisch entscheiden können, wählte aber eine nur optisch bessere, in Wahrheit schwächere Fortsetzung. Wenig später stellte Vladimir (Brett 4 mit Schwarz) durch seinen Sieg den Endstand her. Auch sein Gegner verteidigte sich wie Bernd Wildner am Nachbarbrett ausgesprochen hartnäckig! Der bisherige Topp-Scorer der Hersfelder Manfred Willich opferte im Endspiel eine Leichtfigur für einige Bauern. Es ergab sich ein Endspiel von Springer und Läufer mit einem Randbauern für den Fuldaer gegen einen gegnerischen Läufer mit vier Bauern und nach einer Abtauschaktion ein Endspiel von Springer und Randbauern gegen zwei verbundene Freibauern auf dem anderen Flügel. Vladimir gelang es haarscharf, seinen Gegner auf h1 matt zu setzen.

Vom Spielverlauf geht dieser Sieg für uns in Ordnung, wenngleich er etwas hoch ausgefallen ist.

Martin Kersting

Philipp Reh Blitzsieger

Zur 2. Blitzrunde am 1. November fanden sich sieben Schachfreunde ein, unter ihnen zwei Jugendliche. Es siegte Philipp Reh mit 5 1/2 Punkten vor Martin Kersting und dem Nachwuchstalent Konstantin Wolgin. Dieser schlug Martin Kersting und machte so Philipp den Weg an die Spitze frei.

Der Zieleinlauf: 1. Philipp Reh 5 1/2 Punkte, 2. Martin Kersting 4 1/2, 3. Konstantin Wolgin 4, 4./5. Milos Maksimovic und Martin Küpper je 3, 6. Blin Varfi 1 und Altan Musacali 0.

Die nächste Blitzrunde findet statt am 6. Dezember 2019, 20 Uhr im Kolpinghaus. Gäste sind wie immer willkommen.

Ein zu hoher Sieg

2. Runde Landesklasse Nord

SC Fulda II                    SV Alsfeld I

1. Huss, Rolf                   Feicht, Arno                 1 : 0        

2. Haase, Reinhard          Stein, Tobias            1/2 : 1/2

3. Fritz, Marius                Zilch, Lothar                 1 : 0

4. Kersting, Martin          Miemelt, Evelyn          1 : 0 

5. Kisyov, Vladimir         Wiegand, Helmut        1 : 0

6. Sehn, Norbert               Pade, Joachim             1 : 0

7. Janusic, Josip                Paschke, Gerd         1/2 : 1/2

8. Scholz, Franz-Peter      Schweisgut, Jens       1 : 0               

                                                                               7 : 1

Auch in der 2. Runde gegen den SV Alsfeld konnten wir eine gute Mannschaft an die Bretter bringen und einen sicheren Sieg einfahren. Nach knapp einer Stunde Spielzeit endete die Partie von Reinhard (Brett 2 mit Weiß) und Tobias Stein mit Remis. Nach einer langen Variante folgte eine Zugwiederholung, mit der beide Spieler zufrieden waren. Fast zwei Stunden dauerte es, bis die nächste Entscheidung anstand: Reservist Franz-Peter (Brett 8 mit Weiß) brachte Fulda in Führung. Dabei hatte er einige kritische Momente zu überstehen. Aber anstatt seine Chancen zu nutzen, übersah sein Gegner einen „Spieß“, was zumindest eine Qualität und in der Folge die Partie kostete. Eine viertel Stunde später einigten sich Josip (Brett 7 mit Schwarz) und sein Gegner auf eine Punkteteilung. Nach dem Damentausch hatte sich eine völlig ausgeglichene Stellung ergeben, das Ergebnis geht in Ordnung! Gegen 17.30 Uhr baute Vladimir (Brett 5 mit Schwarz) unsere Führung aus. Aber wie schon bei unserer ersten Gewinnpartie stand der Gegner zwischenzeitlich sehr chancenreich, ehe sich das Blatt zu Gunsten von Vladimir wendete und er einen Läufer gewann. Kurz vor der Zeitkontrolle ging es dann Schlag auf Schlag! Rolf (Brett 1 mit Schwarz) zeigte eine gute Leistung. Im komplizierten Mittelspiel gewann er dank eines Doppelangriffs einen Bauern und baute seinen Vorteil bis zum Sieg aus. Wenig später stellte Norbert (Brett 6 mit Weiß) durch seinen Sieg den erfreulichen Zwischenstand von 5 : 1 Punkten für uns her. Er überspielte seinen Gegner positionell völlig bis zum Zusammenbruch der schwarzen Stellung. Auch Marius (Brett 3 mit Schwarz) siegte verdient. In einer langwierigen Positionspartie gewann er zunehmend die Übermacht am Königsflügel, während sein Gegner zu passiv agierte. Auch hier brach die Stellung schließlich völlig zusammen. Am längsten kämpfte für Alsfeld Evelyn Miemelt gegen den Fuldaer Mannschaftsführer Martin (Brett 4 mit Weiß). In einer zähen Positionspartie errang der Fuldaer jedoch Stellungsvorteile, die er gegen 18.40 Uhr taktisch zum Sieg nutzen konnte. Somit war ein verdienter, wenngleich etwas zu hoher Sieg eingefahren.

Martin Kersting

Ruhiger Blitz-Auftakt

Nachdem die letzten vier Wochen Schnellschach angesagt war, stand am 4. Oktober die 1. Blitzrunde auf dem Programm. Da sich nur vier Schachfreunde beteiligten, spielte man doppelrundig. Die Umstellung vom Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit auf lediglich 3 Minuten plus 2 Sekunden Zuschlag fiel teilweise recht schwer. Es gab folgenden Endstand: 1./2. Marius Fritz und Martin Kersting mit je 4 Punkten von 6 möglichen, 3. Philipp Reh 3 1/2; 4. Thomas Gulla 1/2.

Das nächste Blitzturnier findet statt am Freitag, 1. November 2019, 20 Uhr. Gäste sind wie immer willkommen!

Ein guter Start in die neue Saison

1. Runde Landesklasse Nord

SC Fulda II                    SC Langenbieber I

1. Haase, Reinhard          Beyer, Felix                1/2 : 1/2          

2. Kierzek, Mira              Pleyer, Christian          1 : 0

3. Fritz, Marius               Knacker, Gerald         1/2 : 1/2

4. Kersting, Martin          Wagner, Thomas          1 : 0 

5.  Kisyov, Vladimir        Ulrich, Olaf               1/2 : 1/2

6. Sehn, Norbert               Weber, Alfred              1 : 0

7. Lotz, Joachim                Weber, Paul                 0 : 1

8. Frederkindt, Alexander  Weber, Josef          1 : 0               

                                                                             5,5 : 2,5

Zu einem letztlich verdienten Sieg kam unsere Mannschaft zum Saisonauftakt gegen Langenbieber. Somit gelang die Revanche für die schmerzliche Niederlage in der Vorsaison! Trotz erheblicher DWZ-Vorteile für Fulda an allen Brettern mit Ausnahme des Spitzenbretts war es lange ein Kampf auf Augenhöhe! Vladimir (Brett 5 mit Weiß) und Reservist Joachim (Brett 7 mit Weiß) kamen gut aus der Eröffnung, Joachim hatte nach einem nicht ganz korrekten Opfer des Gegners einen gesunden Mehrbauern, Vladimir erhöhte ständig den positionellen Druck. Um 16.45 Uhr gab es das erste Ergebnis: Marius (Brett 3 mit Weiß) und sein Gegner rauchten die Friedenspfeife. Der Fuldaer konnte in der Eröffnung keinen Vorteil erringen. In der komplizierten Mittelspielstellung brauchte man vor allem eins – genügend Bedenkzeit. Genau dies hatte Marius nicht mehr und so nahm er das Remisangebot an. 50 Minuten später ging Fulda durch einen Sieg seines Mannschaftsführers Martin (Brett 4 mit Schwarz) in Führung. Sein Gegner stand aus der Eröffnung heraus gut und solide, ließ aber durch einige Ungenauigkeiten ein starkes Gegenspiel zu, was überraschend schnell zum Verlust einer Qualität und der Partie führte. Wenig später baute Reservist Alexander (Brett 8 mit Schwarz) die Fuldaer Führung aus. Er hatte zwischenzeitlich einen Bauern eingestellt, konnte aber schließlich in ein Turmendspiel mit Mehrbauern abwickeln, das er schnell gewann. Um kurz vor 18 Uhr folgte am Spitzenbrett ein Remis. Reinhard (mit Weiß) musste sich gegen einen heftigen Königsangriff seines Gegners verteidigen. Als sich der Pulverdampf verzogen hatte, war die Stellung ausgeglichen und nicht mehr viel los. Hier hatte man den Eindruck, dass für den Spitzenspieler von Langenbieber Felix Beyer mehr drin war. Mira (Brett 2 mit Schwarz) steuerte einen weiteren Sieg bei. Sie stand in der Eröffnung etwas passiv, ihr Gegner nutzte dies aber nicht und ließ die Fuldaerin in ein leicht besseres Spiel mit jeweils zwei Türmen und einer Leichtfigur abwickeln. Nach einem Fehler brach dann die weiße Stellung schnell zusammen. Somit hatte Fulda bereits vier Punkte auf seinem Konto und brauchte zum Mannschaftssieg nur noch ein Remis. Aber ausgerechnet die Partien, in denen Fulda von Anfang an gut stand, machten inzwischen Sorgen: Vladimir ließ seinen Gegner entwischen. Er opferte zwar seine Dame elegant, um sie sofort zurückzugewinnen. Das entstehende Endspiel mündete aber schließlich in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einigen Bauern, was total Remis war, so auch das Ergebnis. Joachim hatte ebenfalls seinen Gegner zu sehr ins Spiel kommen lassen. Kurz nachdem er einen sofortigen Figuren- oder Damengewinn übersehen hatte, wurde ihm seine unsichere Königsstellung zum Verhängnis. Paul Weber schoss für den Gastgeber das Ehrentor! Dafür gewann um 19.40 Uhr Norbert seine Partie, die lange nach einem Remis ausgesehen hatte. In einem Springerendspiel mit jeweils vier Bauern konnte er nach einem gegnerischen Fehler mit Hilfe von Zugzwang noch gewinnen. Der Endstand von 5,5 : 2,5 Punkten ist gegen den letzten Vizemeister in der Landesklasse Nord ein sehr ordentlichen Ergebnis!

Martin Kersting

Blitz-Serie beginnt am 4. Oktober 2019

Kaum ist das Schnellschach-Turnier des SC Fulda zu Ende, beginnt schon die Blitz-Serie 2019/2020! Am Freitag, 4. Oktober 2019, 20 Uhr, findet das erste Blitzturnier statt, Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Immer am ersten Freitag eines Monats wird geblitzt, insgesamt zehn Runde, von denen die acht besten eines Spielers in die Wertung kommen. Die Bedenkzeit beträgt 3 Minuten je Spieler und Partie mit einem Zeitzuschlag von 2 Sekunden pro Zug.

Martin Kersting Schnellschachmeister 2019

Noch einmal richtig spannend wurde es in der 4. und letzten Schnellschachrunde am 27. September 2019. Erst in der letzten Partie wurde die Gesamtwertung entschieden. Der Titelverteidiger Martin Kersting gab diese Partie gegen Philipp Reh remis, um sich die Gesamtwertung zu sichern. Bei der diesjährigen Schnellschachmeisterschaft lag somit Martin Kersting knapp vor Martin Weise und Philipp Reh.

Den Tagessieg im 4. Einzelturnier holten sich Philipp Reh und Martin Weise gemeinsam mit 5 von sechs möglichen Punkten vor Martin Kersting mit 4,5 Punkten.

Das Ergebnis des 4. Turniers: 1./2 Philipp Reh und Martin Weise je 5 Punkte; 3. Martin Kersting 4,5; 4. Vladimir Kisyov 3,5; 5. Erasto Greif 2; 6. Altan Musacali 1; 7. Johannes Kremer 0.

Zum Gesamtstand

Philipp Reh siegt!

Schlimmer geht immer: Leider gab es bei der 3. Schnellschach-Runde am 20. September einen Negativ-Rekord im Hinblick auf die Teilnehmerzahl – nur vier Spieler machten den Sieger unter sich aus. Man spielte doppelrundig, also sechs Partien, sodass die Einzelturniere nach Prozentzahlen und nicht nach Punkten gewertet werden. Einen schweren Stand hatte Jugendleiter Erasto Greif in dem starken Feld, er schlug sich wacker! Nachdem bei den beiden ersten Turnieren vom führenden Trio die beiden Martins (Weise und Kersting) je einmal gewonnen haben, war diesmal Philipp Reh an der Reihe! Er blieb als einziger ungeschlagen.

Der Endstand: 1. Philipp Reh 5 Punkte, 2. Martin Weise 4, 3. Martin Kersting 3, 4. Erasto Greif 0.

Die 4. und letzte Schnellschachrunde am 27.09.2019, 20 Uhr, muss nun die Entscheidung bringen. Gäste sind wie immer willkommen!